Stela Laxhuber

Effiziente Bandtrocknung

Ein Artikel von Philipp Matzku (für holzkurier.com bearbeitet) | 30.06.2026 - 15:01
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Tobias Latein, Vertriebsleiter bei stela Laxhuber, sowie Steffen Häußlein, Geschäftsführer bei Ladenburger, vor dem Bandtrockner in Kerkingen (v. li.) © Philipp Matzku

Die von der Stela Laxhuber, Massing/DE, gelieferte Anlage basiert auf der innovativen RecuDry-Technologie und dem bewährten Niedertemperatur-Bandtrockner des Typs BTU 1/6200/60. Die Anlage ist auf eine Trocknerausgangsleistung von 18 t/h ausgelegt und weist einen niedrigen Energiebedarf auf. Mit lediglich 8,2 MW thermischer Leistung erreicht der Bandtrockner einen spezifischen Wärmeverbrauch von nur 450 kWh pro Tonne Pellets und zählt damit laut Hersteller zu den effizientesten Lösungen in der industriellen Biomassetrocknung.

„Die Kombination aus moderner Trocknungstechnologie und optimierter Prozessführung ermöglicht eine signifikante Reduktion der Betriebskosten“, informiert Tobias Latein, Vertriebsleiter bei stela Laxhuber. Gleichzeitig leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Produktion.

Ein weiteres zentrales Merkmal ist der hohe Automatisierungsgrad. Der Bandtrockner verfügt über eine vollautomatisierte Reinigungseinheit, ein integriertes Wärmerückgewinnungs-Modul sowie eine intelligente Prozesssteuerung. Dadurch sinkt der manuelle Reinigungsaufwand deutlich. Das erhöht die Anlagenverfügbarkeit und reduziert Stillstandszeiten.

Die Entscheidung Ladenburgers für stela Laxhuber fiel insbesondere aufgrund der langjährigen Erfahrung des Unternehmens im Bau und Betrieb großtechnischer Bandtrocknungsanlagen. Hinzu kam die Kompetenz des Anlagenbauers bei energieeffizienten Trocknungslösungen „Stela hatte das beste Preis-Leistungsverhältnis“, erklärt Steffen Häußlein, Geschäftsführer bei Ladenburger.

Als Ersatzinvestition nach einem Brandschaden ging im November 2023 bei Holz Schiller am Stammsitz in Regen/DE ein stela-Bandtrockner des Typs BTU 6000/19,5 mit RecuDry-Technologie und 6,2 m Bandbreite in Betrieb. Im Mittelpunkt des Projekts stand die optimale Nutzung der vorhandenen Wärmeenergie, um den Trocknungsprozess möglichst effizient zu gestalten und einen hohen Durchsatz zu erzielen. Durch die intelligente Einbindung der verfügbaren Energiequellen sowie die effektive Rückführung von Prozesswärme konnte die Pelletsproduktionskapazität um 25 % auf 50.000 t/J gesteigert werden. Gleichzeitig trägt die neue Trocknungslösung zu einem wirtschaftlichen Anlagenbetrieb und einer ressourcenschonenden Pelletsproduktion bei.