Einen reichen Erfahrungsschatz konnte Walter Sandbichler während seiner langjährigen Tätigkeit im Holzhandel sammeln. Die Reiselust führte ihn nach Abschluss der Handelsschule Innsbruck und der Sägerschule Kuchl schon früh in ferne Länder. Nach der Praxis in Italien folgten Arbeiten in Australien und Tasmanien, wo er mit Möbel-, Holz- und Schalungsbau in Berührung kam.
Mittlerweile zählt der Holzhandel Sandbichler zu den größten Europas auf dem Rundholzsektor, mit Umsätzen um die 500 Mio. S im Jahr: „Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem freien Mitarbeiter Josef Seebacher seit 30 Jahren sind diese Mengen zu bewältigen”.
Der Weg dorthin war nicht immer einfach: Zuerst erfolgte der Neubau des Sägewerkes in Kundl, modern ausgestattet. Dafür übernahm Walter Sandbichler den Rundholzeinkauf sowie die Buchhaltung. Ausstieg aus der Familiengesellschaft. Nach der Umwandlung in eine Familiengesellschaft übernahm Bruder Adolf die Mehrheitsanteile. Mit dessen Investment in ein Velox-Plattenwerk 1972 kam es zur Auflösung der Familiengesellschaft und Walter Sandbichler gründete ein eigenes Holzhandelsunternehmen
Als 1979 der Konkurs des Sägewerkes von Adolf Sandbichler nicht nur zum Verlust des Vermögens führte, sondern auch zum Freitod des Vaters, musste Sandbichler mit 42 Jahren einen Neubeginn wagen. Er tat dies mit der Gründung des Handelsunternehmens Sabi-Holz in München. Der Export von Masten für Blum-Leuenberger nach Ungarn und später Holzexporte nach Österreich waren die ersten Schritte.
Mittlerweile zählt der Holzhandel Sandbichler zu den größten Europas auf dem Rundholzsektor, mit Umsätzen um die 500 Mio. S im Jahr: „Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem freien Mitarbeiter Josef Seebacher seit 30 Jahren sind diese Mengen zu bewältigen”.
Der Weg dorthin war nicht immer einfach: Zuerst erfolgte der Neubau des Sägewerkes in Kundl, modern ausgestattet. Dafür übernahm Walter Sandbichler den Rundholzeinkauf sowie die Buchhaltung. Ausstieg aus der Familiengesellschaft. Nach der Umwandlung in eine Familiengesellschaft übernahm Bruder Adolf die Mehrheitsanteile. Mit dessen Investment in ein Velox-Plattenwerk 1972 kam es zur Auflösung der Familiengesellschaft und Walter Sandbichler gründete ein eigenes Holzhandelsunternehmen
Als 1979 der Konkurs des Sägewerkes von Adolf Sandbichler nicht nur zum Verlust des Vermögens führte, sondern auch zum Freitod des Vaters, musste Sandbichler mit 42 Jahren einen Neubeginn wagen. Er tat dies mit der Gründung des Handelsunternehmens Sabi-Holz in München. Der Export von Masten für Blum-Leuenberger nach Ungarn und später Holzexporte nach Österreich waren die ersten Schritte.
Rundholzeinkauf für die Großen. Das Sägewerk in Kundl wurde 1980 von Pfeifer, Imst, erworben. Hier ergab sich die Gelegenheit, den Rundholzeinkauf für Pfeifer zu tätigen. Auch für andere große Sägewerke in Österreich übernahm Sandbichler schließlich teilweise diese Funktion. Der Einkauf führte ihn nach Skandinavien, Thüringen, Sibirien, Karelien, Slowakei, Tschechien, Schweiz und Frankreich. Ab 1964 war Sandbichler bei den Windwürfen in Württemberg, dem Harz, in Hessen und der Schweiz dabei und einer der größten Abnehmer. Anfangs wurde mit österreichischen Waldarbeitern gestartet, die dort am Tag bis 2000 DM verdienten.
„Man muß in diesem Geschäft mit Fürsten genauso gut zu reden verstehen, wie mit Holzknechten.”Walter Sandbichler
Zu den Lieferanten gehören die großen Forstbetriebe in Österreich, Deutschland, der Schweiz und teilweise auch in entfernteren Gebieten. Die Privatisierung der Bundesforste unter der Leitung des langjährigen Freundes DI Richard Ramsauer hat in den vergangenen Jahren wieder zu einer Vertiefung der Zusammenarbeit mit den ÖBf geführt.
„Man muß in diesem Geschäft mit Fürsten genauso gut zu reden verstehen, wie mit Holzknechten.”Walter Sandbichler
Zu den Lieferanten gehören die großen Forstbetriebe in Österreich, Deutschland, der Schweiz und teilweise auch in entfernteren Gebieten. Die Privatisierung der Bundesforste unter der Leitung des langjährigen Freundes DI Richard Ramsauer hat in den vergangenen Jahren wieder zu einer Vertiefung der Zusammenarbeit mit den ÖBf geführt.
(Verlust-) Geschäfte im Osten. Sandbichler ist von Geschäften mit dem Osten nicht überzeugt, da „die Verläßlichkeit der Handelspartner nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems stark nachgelassen hat und man daher mit Verlusten rechnen muss.”
Nach Meinung Sandbichlers weht ein immer rauherer Wind auf dem Markt. Die Sägeindustrien hätten besser in Innovationen und Qualität investieren sollen, als die Kapazitäten immer weiter zu erhöhen. Dann wäre es auch nicht nötig, dem Forst bei jedem Windwurf mit noch tieferen Preisen das Überleben schwer zu machen. „Der Wald wächst in 100 Jahren und nicht je nach Belieben der Industrie”, meint Sandbichler, der die Interessen der Forstbetriebe ernst nimmt.Abschied vom Holzhandel. ”Der Brand bei Pfeifer in Kundl und der Versuch mich mit dem versuchten Versicherungsbetrug in Verbindung zu bringen, hat die Beziehung zu Pfeifer zu sehr belastet und so entschloss ich mich, nachdem ich am 7. Jänner 2002 mein 67. Lebensjahr vollende, zur Beendigung meines erfolgreichen Holzhändlerdaseins”, so Sandbichler. Auch sein Büro in München, die Sabi-Holz wird, etwas später, ruhend gestellt. Sohn Markus Sandbichler betreibt in Deutschland selbständig den Schnittholzhandel Holz Sandbichler, Biebergmünd.
Nach Meinung Sandbichlers weht ein immer rauherer Wind auf dem Markt. Die Sägeindustrien hätten besser in Innovationen und Qualität investieren sollen, als die Kapazitäten immer weiter zu erhöhen. Dann wäre es auch nicht nötig, dem Forst bei jedem Windwurf mit noch tieferen Preisen das Überleben schwer zu machen. „Der Wald wächst in 100 Jahren und nicht je nach Belieben der Industrie”, meint Sandbichler, der die Interessen der Forstbetriebe ernst nimmt.Abschied vom Holzhandel. ”Der Brand bei Pfeifer in Kundl und der Versuch mich mit dem versuchten Versicherungsbetrug in Verbindung zu bringen, hat die Beziehung zu Pfeifer zu sehr belastet und so entschloss ich mich, nachdem ich am 7. Jänner 2002 mein 67. Lebensjahr vollende, zur Beendigung meines erfolgreichen Holzhändlerdaseins”, so Sandbichler. Auch sein Büro in München, die Sabi-Holz wird, etwas später, ruhend gestellt. Sohn Markus Sandbichler betreibt in Deutschland selbständig den Schnittholzhandel Holz Sandbichler, Biebergmünd.