Kesla

Investorensuche für Forsttraktoren und Rückeanhänger

Ein Artikel von Michael Fehrle (für holzkurier.com bearbeitet) | 02.06.2026 - 07:09
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Militär- statt ziviler Forsttechnik © Kesla

Nach dem Ausstieg aus der Fertigung von Mobilhackern 2025 will der finnische Forstmaschinenhersteller Kesla, Joensuu, nun auch die Fertigung von Forsttraktoren und Rückeanhängern beenden. Mitte Mai hat das Unternehmen deshalb mit der Investorensuche begonnen. Der Geschäftsbetrieb mit Montage, Vertrieb und Service für die Forsttraktoren und Rückeanhänger läuft aber unverändert weiter.

Die Entscheidung des Verwaltungsrates ist auf den am 1. Dezember 2025 beschlossenen Umstrukturierungsprozess zurückzuführen. Dieser sieht eine Stärkung des im vergangenen Jahr begonnenen Geschäftsbereichs Defence vor. In der Militärtechnik greift Kesla auf bislang für Forsttraktoren und Rückeanhänger genutzte Konstruktionen zurück. Im März konnte Kesla für den Bereich Defence von einem 17 Mio. € umfassenden Großauftrag eines NATO-Landes berichten. Vom Sommer 2026 bis Frühjahr 2027 wird Kesla den gemeinsam mit dem finnischen Militär entwickelten Mehrzweckanhänger Kerberos an das nicht näher genannte NATO-Land ausliefern.