Damit hat sich die Zahl der jährlich fertiggestellten Wohnungen seit 2021 kaum verändert (2021: 293 400; 2022: 295 300). In den Zahlen sind sowohl die Baufertigstellungen neuer Gebäude als auch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten sowie Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Von den 2023 fertiggestellten Wohnungen waren 257.200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (–0,6% im Vergleich zu 2022). Auf Einfamilienhäuser entfielen 69.900 Wohnungen (–9,3%). Die Zahl neuer Wohnungen in Zweifamilienhäusern erhöhte sich auf 23.800 (+3,8%). In Mehrfamilienhäusern wurden 156.300 Neubauwohnungen geschaffen (+4,1%). In Wohnheimen sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen auf 7300 (–15,9%).
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen fiel 2023 gegenüber dem Vorjahr um 26,7% auf 259.600. Sie war damit geringer als die Zahl der fertiggestellten Wohnungen. Dadurch ging die als Bauüberhang bezeichnete Zahl bereits genehmigter, aber noch nicht fertiggestellter Wohnungen im Vorjahresvergleich um 58.000 auf 826.800 Wohnungen zurück. Der Rückgang des Bauüberhangs ist auch auf die hohe Zahl (22.700) erloschener Baugenehmigungen zurückzuführen.
Der zentrale Indikator für die Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist der umbaute Raum. Bei den 2023 fertiggestellten Nichtwohngebäuden erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber 2022 um 3,8% auf 191,7 Mio. m³. Der Anstieg ist unter anderem auf die Handels- (+10,2%) und Warenlagergebäude (+10,3%) zurückzuführen.
Die Angaben stammen vom Statistischen Bundesamt Destatis.