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Darstellung des Xstacker mit Schwerlastpuffer © Sicko

Handling rund ums Keilzinken

Ein Artikel von Lorenz Pfungen (für Timber-Online bearbeitet) | 12.04.2017 - 07:30
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Darstellung des Xstacker mit Schwerlastpuffer © Sicko

Seit 40 Jahren entwickelt Sicko aus Zaisenhausen/DE Lösungen für die Holzindustrie. Ein Referenzkunde ist unter anderem Ladenburger, welcher in seinen Werken in Aufhausen, Bopfingen, Geithain und Kerkingen auf Produkte von Sicko setzt. Vor Kurzem installierte man einen Xstacker, der die bis zu 13 m langen KVH-Elemente abstapelt. Die Besonderheit liegt in der Vorschubgeschwindigkeit – bis zu 100 m/min – der Finishhobelmaschine. Eine Winkelübergabe mit Ausrichtrollen positioniert die Stangen an der Nulllinie und übergibt bis zu 20 Stück pro Minute an den Paternoster-Stapelautomaten. Bei maximalen Querschnitten von 180 mal 300 mm reichen fünf Stapelaggregate für eine exakte Paketbildung aus. „Die Ständer mit separaten Antrieben ermöglichen eine optimale Einstellung des Stapels auf die zu stapelnde Holzlänge. Darüber hinaus ist kein Hubtisch erforderlich, wodurch ein einfacher Quertransport möglich ist“, erklärt Georg Rammerstorfer, Vertriebsverantwortlicher von Sicko.

Am Standort Geithain installiert Sicko derzeit eine Mechanisierung für eine Grecon-Keilzinkenanlage. Dieser wird eine Paketierung vorgeschaltet, welche die Bretter hochkant auf die gewünschte Tischbreite vereinzelt. Dadurch sind bis zu 100 Bretter pro Minute automatisch verarbeitbar. Die Kappsäge liefert Bretter von 0,3 bis 3 m. Um eine ausreichende Zufuhr von Lamellen sicherzustellen, bildet die Anlage vor der Keilzinkung vier stehende Kleinpakete. Die bearbeitbaren Querschnittsabmessungen liegen zwischen 24 mal 80 bis 80 mal 250 mm. „Die Anlagenleistung hängt wesentlich von der kontinuierlichen Beschickung ab, weshalb unser Kunde ein besonderes Augenmerk auf die Mechanisierung legte“, erzählt Rammerstorfer.

Sicko ist nicht nur in Europa aktiv, sondern auch in Südamerika. So erhielt ein Kunde in Chile fünf Xstacker, die hinter einem Scanner positioniert sind, sowie einen Xmover, der die Scannerlinie beschickt. Bis zu 40 Takte pro Minute stapelt jeder Platz ab und schleust fertige Pakete automatisch aus.

„Dies unterstreicht die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten des Xstacker. Für uns steht die Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Deshalb fungieren wir bei Projekten ebenso als zentrale Anlaufstelle bei der Layoutplanung und der Ausarbeitung der Sicherheitskonzepte“, erörtert der Vertriebsverantwortliche. Dabei betreue man den Kunden von der Konzeption über die Installation und Umstellungsphase bis zur Übergabe der Anlage, verweist man beim Unternehmen.