USA

Holzbearbeitungsmaschinen-Absatz in den USA bricht ein

Ein Artikel von Birgit Fingerlos (für holzkurier.com bearbeitet) | 14.11.2025 - 07:36

Der schwache Wohnungsbau, belastet von steigenden Baukosten infolge neuer Zölle auf Holz und Möbel, dämpft Investitionen von Holz verarbeitenden Unternehmen in neue Maschinentechnik, meldet Germany Trade & Invest (GTAI). Trotz hoher Automatisierungsnotwendigkeit und akutem Fachkräftemangel verschieben viele Unternehmen Ersatz- und Neuinvestitionen. Überkapazitäten aus den Boomjahren 2021 und 2022 verschärfen den Druck und treiben eine Konsolidierungswelle an. Besonders deutlich zeigt sich der Abschwung im Importgeschäft, das 2025 nach einem Vorzieheffekt zu Jahresbeginn spürbar zurückgeht. Während chinesische Lieferungen stark einbrechen, bleiben deutsche Anbieter vergleichsweise stabil, sehen sich jedoch wegen neuer US-Zollregeln mit höheren Kosten und erheblichem administrativem Aufwand konfrontiert. Für 2026 rechnet GTAI aufgrund des schwachen Konjunkturumfelds mit einer weiteren Marktabkühlung.