Europa, Russland

Null-Toleranz für russisches Holz

Ein Artikel von Birgit Fingerlos (für holzkurier.com bearbeitet) | 19.11.2025 - 09:07

Die Verbände erinnern daran, dass der Kauf, die Einfuhr oder die Weitergabe – direkt oder indirekt – von russischem oder belarussischem Holz strikt verboten bleibt. Trotz klarer Gesetzgebung befinden sich jedoch weiterhin Restmengen sanktionierter Ware im europäischen Markt.

Die Holzindustrie der EU und des Vereinigten Königreichs verurteilt diesen Umstand deutlich. Sanktionsverstöße seien rechtlich haftbar, unabhängig davon, ob diese vorsätzlich oder fahrlässig erfolgen. Eine unterlassene Sorgfaltspflicht schütze nicht vor Konsequenzen. Neben erheblichen Reputationsschäden drohen Unternehmen administrative und strafrechtliche Sanktionen.

Zudem appellieren die Verbände an nationale Behörden und EU-Institutionen, die Einhaltung der Sanktionen konsequenter zu überwachen und Verstöße rigoros zu ahnden.