Der Eigentumsübergang erfolgt jedoch erst in zwei Jahren. Bis dahin wird Heinrich Mehling den Geschäftsbetrieb weiterführen. Dafür wird er auch im Lohn Eichenrundholz sägen, jedoch nicht messern lassen. Die für die Schnittholzproduktion genutzte Schulte-Blockbandsäge wurde bereits verkauft; die beiden horizontalen Messermaschinen werden noch angeboten. Geschäftsführer Joachim Paschen nennt die fehlende Nachfolge als Grund für die Entscheidung.
In den vergangenen Jahren hat Heinrich Mehling jährlich rund 3000 fm Eichenrundholz zu Schnittholz und Furnier verarbeitet. Der Schnittholzanteil lag zuletzt bei rund 60%.
Mit dem Produktionsende bei Heinrich Mehling existieren in Deutschland nur noch zwei Messerfurnierwerke: Mehling & Wiesmann in Lohr sowie Fritz Kohl in Karlstadt am Main. 2025 hatten das Furnier- und Sägewerk Schlautmann sowie das Furnierwerk Prignitz den Geschäftsbetrieb eingestellt. Das Firmengelände von Schlautmann wird derzeit zum Verkauf angeboten.
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