Das betrifft die Holzbauunternehmen, aber auch die Fertighaushersteller, deren Auftragsbüchern nun wieder deutlich besser gefüllt sind als in den vergangenen Jahren.
Angekündigte Preiserhöhungen konnten im Februar nicht umgesetzt werden, da einzelne Marktteilnehmer, insbesondere bei Großmengen, großzügige Zugeständnisse machten. Das ist eine Entwicklung, die viele KVH-Hersteller nicht mitgehen wollen und können. „Bei den aktuellen Rohwaren- und Produktionskosten sind Preiszugeständnisse nicht möglich. Im Gegenteil – die Preise müssen dringend nach oben“, so der Tenor. Der Grundpreis für trockene 6er-Rohwarenquerschnitte liegt nach wie vor zwischen 320 und 330 €/m³, wobei insbesondere finnische Anbieter den Preis nach unten drücken.
Während vereinzelt von Verkaufspreisen um die 400 €/m³ zu hören ist, werden überwiegend Werte von 405 bis 430 €/m³ genannt, wobei nach wie vor ein deutliches Nord-Süd-Preisgefälle zu erkennen ist. Mit dem zu Ende gehenden Winter rechnen die Hersteller im März mit einer deutlichen Nachfragebelebung und einer damit einhergehenden Stabilisierung oder gar Anhebung der KVH-Preise.