GElo Timber

Schmuckstück: neues Schwachholzsägewerk

Ein Artikel von Martina Nöstler | 17.03.2021 - 08:06
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Starke Leistung der Hauptverantwortlichen des neuen Sägewerkes GELO Timber: Steffen Rutert (Leiter Rundholzeinkauf), Sergej Fink (Betriebsleiter) und Geschäftsführer Wolf-Christian Küspert (v. li.) © Martina Nöstler

Im Dezember 2019 berichtete Wolf-Christian Küspert, Geschäftsführer der GELO Holzwerke in Weißenstadt/DE, über seine Neubaupläne (s. Beitrag Schwachholzsägewerk für Leimholz): Gemeinsam mit Holzwerke Bullinger, Neuruppin/DE, soll in Wunsiedel/DE ein neues Schwachholzsägewerk entstehen. Die Beweggründe für den Bau lagen und liegen auf der Hand: die Rohwarenversorgung für die Leimholzwerke von GELO Holzwerke in Weißenstadt sowie Bullinger in Neuruppin und Abtsgmünd sicherzustellen. Beide Unternehmen sind zu jeweils 50 % Eigentümer von GELO Timber, Küspert obliegt die Geschäftsführung des neuen Sägewerkes.

Mit der Hauptware, überwiegend BSH-Lamellen, sollen hauptsächlich die Leimholzwerke versorgt werden. Die Seitenware, welche selbst nicht weiterverarbeitet werden kann, geht an Verpackungskunden. „Mit dem Sägewerk soll sich künftig der Zukauf der beiden Unternehmen deutlich reduzieren. Eine 100 %ige Eigenversorgung ist aber nicht möglich“, erläutert Küspert. Wunsiedel hat sich als Standort vor allem deshalb als günstig erwiesen, da GELO Timber dort mit der WUN Bioenergie unter anderem einen Pelletsproduzenten und Heizkraftwerksbetreiber als Nachbar hat. WUN Bioenergie ist aber nicht nur irgendein Nachbar: Küspert ist Mitinitiator des Energieparks und zudem Gesellschafter sowie Geschäftsführer. Dadurch ergeben sich tolle Synergien – quasi Sägerestholz im Austausch gegen Strom und Wärme. Küspert bezeichnet das Sägewerk als „smarte Lösung 4.0“.

Wir haben uns bei den Ausrüstern für die Weltmarktführer entschieden.

Wolf-Christian Küspert, Geschäftsführer GELO Timber

Enormer Kraftakt

Im Dezember 2019 begannen die Bauarbeiten in Wunsiedel. Trotz der Coronapandemie konnte der ohnehin straffe Zeitplan eingehalten werden – nur ein Jahr später, im Dezember 2020, lief der erste Stamm durch die Sägelinie. „Es war für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung. Wir konnten die Anlage aber in der vorgegebenen Zeit in Betrieb nehmen“, sagt der Geschäftsführer und ist stolz auf die gute Zusammenarbeit. Vor wenigen Wochen startete man bereits mit der zweiten Schicht. Das Sägewerk ist auf einen jährlichen Einschnitt von 350.000 fm im Zweischichtbetrieb ausgelegt. „Das klingt vielleicht im ersten Moment nach nicht viel. Um diese Leistung zu erreichen, müssen aber über 18 Mio. lfm Rundholz pro Jahr die Anlage passieren. In unserem Sägewerk in Weißenstadt, wo wir stärkere Durchmesser verarbeiten, sind es nur rund 4 Mio. lfm bei einem Einschnitt von 250.000 fm/J“, führt Küspert aus. Das Sägewerk in Wunsiedel ist auf einen Zopfdurchmesser von 8 bis 25 cm sowie eine Holzlänge von 2,5 bis 5,3 m ausgelegt.

Verschleißarme Technik am Rundholzplatz

Beim Rundholzplatz sowie bei der Sägezubringung fiel die Wahl auf Holtec, Hellenthal/DE. Die Stämme werden für die Sortierung zunächst auf das Aufgabedeck aufgelegt. Dieses ist mit einer Fuhrentrennung zur genauen Rundholzabrechnung ausgestattet. „Die Holtec-Anlage ist für Durchmesser von 8 bis 50 cm sowie Längen von 2,5 bis 5,3 m konzipiert und schafft Spitzenleistung von bis zu 30 Abschnitten pro Minute“, erläutert der Holtec-Projektverantwortliche, Daniel Engel. Er verweist besonders auf die verschleißarme und kettenlose Chainless-Technologie, die Holtec seit über zehn Jahren konsequent weiterentwickelt hat. Dabei setzt man auf langlebige Systeme, wie Kurbeln sowie ein elektrisches Antriebskonzept, und verzichtet auf Verschleißteile, wie Ketten und Hydraulik.

Der Längseinzug erfolgt mit dem Log-Runner, welcher für eine maximale Beschleunigung sorgt. Die Stämme durchlaufen eine Valon Kone-Entrindungsanlage, welche GELO Timber selbst zugekauft hat und von Holtec integriert wurde. Es folgt ein Metallsuchgerät, um Stämme mit Nägeln oder Eisenteilen auszusortieren. Erkennt die Anlage ein Metallteil, wird dieses Stück in eine separate Box am Sortierstrang ausgeschleust. Als Nächstes geht es im Längstransport durch einen Microtec-3D-Scanner. Dieser ermittelt die Stammdurchmesser und -längen und teilt der Holtec-Steuerung aufgrund dieser Daten die entsprechende Box mit. GELO Timber sortiert das Rundholz nach Schnittbildern und nicht, wie sonst üblich, nach Zopfdurchmessern. Damit gelangt ausschließlich entsprechend dem geforderten Einschnittbild vorsortiertes Holz zum Einschnitt.

Die Stämme kommen auf den Sortierblockzug mit insgesamt 40 Boxen. Die Besonderheit: Um die Platzverhältnisse bestmöglich auszunutzen, entschied sich GELO Timber für Überrollboxen aus Beton von Lehde, Soest/DE, mit deren Bauweise und Abwicklung Küspert sehr zufrieden ist. Damit lässt sich das gesamte Längen- und Durchmesserspektrum optimal einteilen. Die Entnahme der Stämme und Abstapelung in die entsprechenden Polter übernimmt ein Portalkran von Sennebogen. Diese Entscheidung ist ebenfalls dem smarten Gedanken Küsperts geschuldet: „Wir können den Rundholzplatz auf engstem Raum betreiben. Der Kran verursacht keinen Reifenabrieb, wir benötigen für die Absortierung der Stämme keinen Diesel, denn der Portalkran ist elektrisch betrieben. Und der Rundholzplatz musste nicht versiegelt werden“, zählt Küspert die Vorteile auf. „Der Portalkran eignet sich besonders für Kurzlängen“, ergänzt Engel.

Holtec stattete den gesamten Rundholzplatz zudem mit einem automatischen Rindenabtransport aus.

Beim Einschnitt für Leimholz passen 92 % der benötigten Dimensionen in einen Zopfdurchmesser bis 25 cm.

Wolf-Christian Küspert, Geschäftsführer GELO Timber

Hohe Leistung bei der Sägezubringung

Der Portalkran beschickt auch die Holtec-Sägezubringung, welche sich an der Längsseite mittig am Rundholzplatz befindet. „Dieses Konzept entwickelten wir gemeinsam mit GELO Timber, um eine möglichst hohe Leistung bei gleichzeitig geringem Platzbedarf zu gewährleisten“, führt der Holtec-Projektleiter im Gespräch aus. Nach dem Pufferförderer vereinzelt ein Stufenschieber – ebenfalls ausgeführt mit der bewährten Holtec-Chainless-Technologie – auf einen Log-Runner. Da die Stämme ausschließlich mit dem Zopf voraus in die Sägelinie gelangen müssen, hat sich Holtec etwas Spezielles einfallen lassen: Eine 2D-Messung ermittelt die Lage. Hölzer, welche Stock voraus liegen, fahren über eine Drehscheibe, um sie um 180° zu wenden. „Mit dieser Drehscheibe garantieren wir die Leistung von 40 Abschnitten pro Minute, welche von der Sägelinie gefordert wird. Mit einer herkömmlichen Vorrichtung wäre das nicht möglich“, bekräftigt Engel.

In der Achse der Drehscheibe befindet sich der Einzug in die Sägelinie. Mittels eines Flächenlasers taktet Holtec die Stämme ein. „Um die Linie kontinuierlich zu beschicken, gibt es hier noch einen Puffer für bis zu sechs Stämme“, erläutert Engel. Für eine optimale Stammlücke installierte Holtec das System Gap-Control, welches die Lücke zwischen den Hölzern in Abstimmung mit Veisto verkleinert oder entzerrt. „Holtec hat unsere Erwartungen zu 100 % erfüllt – die Anlage wurde montiert, eingeschaltet und lief sofort“, informiert Küspert.

Weltmarktführer bei Schwachholz

Bei der Sägelinie entschied sich Küspert für eine Spaner-Profilierlinie von Veisto, Mäntyharju/FI. „Ich habe mir im Vorfeld mit unserem Betriebsleiter, Sergej Fink, viele Veisto-Sägewerke angesehen. Wir sind davon überzeugt, dass die Finnen im Bereich Schwachholz die absoluten Weltmarktführer sind“, sagt Küspert. Veisto lieferte an GELO Timber die Spaner-Profilierlinie des Typs HewSaw SL200 2.2. Veisto hat diese Anlage speziell für den Einschnitt von Schwachholz entwickelt. Bei GELO Timber ist die Sägelinie explizit auf Durchmesser von 8 bis 27 cm sowie Holzlängen von 2,4 bis 5,3 m ausgelegt. Je nach Schnitttiefe beziffert Tuomo Kauppinen, Verkaufsleiter bei Veisto, die Vorschubgeschwindigkeit mit 70 bis 200 m/min.

Zunächst vermisst ein 3D-Scanner den Stamm. Aus diesen Daten errechnet Veisto den bestmöglichen Einschnitt. Sollte sich ein Stamm mit einem falschen Durchmesser in die Linie verirrt haben, lässt sich dieser hinter der Vermessung ausboxen. Im ersten Aggregat der HewSaw-Linie bringt die Eindrehvorrichtung den Stamm entsprechend der Vermessung beziehungsweise dem Schnittbild in die richtige Position. Direkt danach wird das Holz an allen vier Seiten gespant, die Seitenbretter werden – je eines pro Seite – links und rechts abgetrennt. Vier Eckenfräser sorgen je nach Vorgabe für scharfkantige Bretter. Die Breite, Lage und Stärke der Seitenbretter ermittelt die Schnittbildoptimierung von Veisto.

Die Seitenbretter rutschen in der Auszugsvorrichtung links und rechts ab und gelangen in das Kallfass-Sortierwerk. Der GELO-Geschäftsführer ist vor allem vom bogenfolgenden Einschnitt begeistert: „Das funktioniert perfekt.“ Kauppinen ergänzt: „Das vollständig optimierte Bogenschnittsägen gewährleistet die optimale Nutzung jedes Stammes und erhöht die Ausbeute deutlich.“

Das im Vorschnitt erzeugte Kantholz wird nochmals vermessen und bei Bedarf neu optimiert. Das Nachschnittaggregat erzeugt mit horizontalen Kreissägeblättern sowie Eckenfräsern die Hauptware. Veisto lieferte auch die komplette Werkzeugausstattung sowie die Schärfmaschinen an GELO Timber. Je nach Schnitthöhe liegt die Schnittfugenstärke zwischen 3,2 und 4,2 mm. Beim Rundgang durch das neue Sägewerk verweist Küspert speziell auf die robuste und akkurate Bauweise der Anlage sowie die gute Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten beziehungsweise Werkzeugwechsel.

„Veisto entwickelt seit über 50 Jahren Lösungen für die unterschiedlichen Anforderungen in der Sägeindustrie. Diese jahrelange Erfahrung hat gezeigt, wie das Holz wirtschaftlich und profitabel genutzt werden kann. Unsere innovative HewSaw-Sägetechnik betont dieses Prinzip durch funktionelle Lösungen für Sägewerke weltweit“, führt Kauppinen aus. Die Anlagen – über 400 Veisto-Linien sind weltweit im Einsatz – werden zur Gänze im finnischen Werk in Mäntyharju hergestellt.

Sauber sortiert und paketiert

Die Haupt- und Seitenwarenbretter aus der HewSaw-Sägelinie gelangen auf zwei Decks in Richtung der Sortier- und Stapelanlage von Kallfass, Baiersbronn-Klosterreichenbach/DE. Außerdem realisierte der Mechanisierungsspezialist eine automatische Leistenzuführung. Die Haupt- und Seitenware werden über einen Vereinzeler auf einen Bogenförderer gebracht. Auf dem nachfolgenden Förderer beurteilt der Mitarbeiter die Hölzer. Ist ein Stirnschnitt vorzunehmen, zieht er das Brett bis zu 0,5 m vom Förderer ab. Bei der Besichtigung verweist Kallfass-Projektleiter Matthias Link auf die Rollen – damit lassen sich auch schwere Bretter einfach bewegen.

Im Querdurchlauf folgt die Eintaktung mit einem Tongloader in Richtung des Scanners und des Trimmers. Der Tongloader greift jedes Stück – ähnlich einer Hand –, vereinzelt den Brettfilm und taktet es in den nächsten Förderer ein. Der wesentliche Vorteil des Tongloader ist, dass er mit unterschiedlichen Schnittholzdimensionen auch von Stück zu Stück zurechtkommt. Die Leistung im Kallfass-Sortierwerk beziffert Link mit bis zu 120 Takten pro Minute.

Ein Microtec-Scanner ermittelt die Dimension und erkennt die Waldkante. Mittels der Sortiersteuerung Variosort erhält jedes Brett die entsprechende Boxennummer beziehungsweise die Information für den nachfolgenden Kallfass-Trimmer. Letzterer verfügt über sieben Sägen und kann außerdem einen Zerstörschnitt durchführen. „Zusätzlich kann der Bediener durch eine Farbmarkierung den Brettern weitere Merkmale, wie Käferschaden, Bläue oder Fäule, zuweisen“, erklärt Link.

Um 30 % größere Boxen

GELO Timber entschied sich für 40 Schrägboxen. Um den Staplerverkehr am Gelände einzuschränken, kann die Kallfass-Anlage Pakete bis zu 1,65 m Breite und 2 m Höhe stapeln. Diese Dimension ermöglicht außerdem die bestmögliche Ausnutzung des Valutec-Kanaltrockners. Aus diesem Grund führte Kallfass die Schrägboxen größer als üblich aus. „Die Boxen sind etwa um 30 % größer“, beziffert der Kallfass-Projektleiter.

Volle Boxen werden nach unten auf einen Querförderer entleert und mittels eines Stufenschiebers vereinzelt. Über dem Querförderer installierte Kallfass zudem die Nachsortierung der getrockneten Pakete – ein Trockenpaket ergibt bis zu zwei bis drei Versandpakete. Diese werden mittels Kippentstapelung lagenweise vereinzelt. Die Stapelleisten fallen automatisch auf ein Förderband und werden separat gesammelt.

Sowohl die frische als auch trockene Ware kann ein Mitarbeiter bei Bedarf nochmals hinsichtlich der Qualität beurteilen beziehungsweise unerwünschte Stücke aussortieren. Die Kallfass-Mechanisierung bildet anschließend je nach Paketvorgabe die Lagen, welche durch die Mehrfachablängsäge von Kallfass transportiert werden. Diese ist mit einer Null- sowie vier variablen Kappsägen ausgestattet. Stapelgabeln übergeben anschließend die fertigen Lagen an die Paketierung. Die Stapelleistung beträgt bis zu zwölf Lagen pro Minute.

Die Kallfass-Paketierung ist mit acht Doppelmagazinen für Trocken- und Versandleisten ausgestattet. Die Trockenleisten sind 1,6 m und die Versandleisten 1,2 m lang. Die Leistenlegung erfolgt automatisch. Fertige Pakete gelangen über einen Paternoster nach unten. Frische Ware gelangt von dort aus in den gegenüberliegenden Valutec-Kanaltrockner. Versandpakete kommen zu einer Fromm-Umreifungsstation, welche Kallfass noch mit einer automatischen Beschickung der Unterlagskanthölzer ausrüstete.

Wie eingangs erwähnt, lieferte Kallfass auch eine automatische Leistenzuführung für Trocknungs- und Versandleisten. Aufgrund der benötigten Menge an Trocknungsleisten wurde die Zuführung automatisiert. Die Leistenbündel werden auf einen Querförderer aufgegeben und vereinzelt. Ein Scanner überprüft die Dimension und erkennt Leistenbeschädigungen, wie etwa Astlöcher und Ausbrüche. Ungeeignete Leisten lassen sich über eine Klappe nach unten ausschleusen. Nach dem Scannen sammelt eine Vorrichtung die Leisten und fasst immer zehn Stück zusammen. Die Versandleisten werden über einen manuell befüllten Taschenförderer bereitgestellt. Ein Roboter greift die Leistenpakete und befüllt damit die Magazine der Stapelanlage. Der große Vorteil dieser Lösung besteht in der Möglichkeit, die Magazine variabel zu positionieren und dennoch automatisch zu befüllen.

Wir haben ein absolutes Schmuckstück und sind stolz, das Werk zeitgerecht in so einer herausfordernden Zeit starten zu können.

Wolf-Christian Küspert, Geschäftsführer GELO Timber

Gelungenes Projekt

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Eines der ersten fertigen Schnittholzpakete von GELO Timber in Wunsiedel, sauber geschnitten, gestapelt und getrocknet, für die Leimholzproduktion © Martina Nöstler

Die gesamte Administration des Sägewerks erfolgt bei GELO in Weißenstadt. Damit konnte die Belegschaft in Wunsiedel schlank gehalten werden. „Derzeit haben wir 32 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb. Mit nur elf Personen lässt sich das Sägewerk pro Schicht betreiben. Wir wollten ein absolutes Schmuckstück bauen – das ist uns auf jeden Fall gelungen. Alle Lösungen wurden genauso umgesetzt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Mit dem neuen Sägewerk sind wir gut für die Zukunft gerüstet“, meint Küspert. Besonders stolz ist er auf das Gesamtkonzept mit dem benachbarten Pellets- und Heizkraftwerk – „ein Standortvorteil, den einem keiner wegnehmen kann“.

Die Gesamtinvestition belief sich auf 38,5 Mio. €. Der Sägewerksstandort umfasst 11 ha, 7 ha davon werden derzeit genutzt. Für das restliche Gelände hat Küspert auch schon Ideen: „Aber zuerst wollen wir einmal das Hauptaugenmerk auf das neue Sägewerk legen“, sagt der Geschäftsführer abschließend.

GELO Timber

Standort: Wunsiedel/DE

Gegründet: 2019

Eigentümer: GELO Holzwerke, Weißenstadt/DE und Holzwerke Bullinger, Neuruppin/DE, zu je 50 %

Geschäftsführer: Wolf-Christian Küspert

Mitarbeiter: 32

Zieleinschnitt: 350.000 fm/J im Zweischichtbetrieb, ausschließlich Schwachholz

Produkte: Hauptware für die Leimholzwerke der beiden Eigentümergesellschaften

Die Ausrüster

Rundholzplatz: Holtec, Hellenthal/DE, Microtec, Brixen/IT, Valon Kone, Lohja/FI, Sennebogen, Straubing/DE

Sägelinie: Veisto, Mäntyharju/FI

Sortierwerk: Kallfass, Baiersbronn/DE

Entsorgung: Vecoplan, Bad Marienberg/DE

Absaugung: Scheuch, Aurolzmünster

Sprinkleranlage: Minimax, Bad Ol­des­loe/DE

Kanaltrockner: Valutec, Skellefteå/SE

Anbindung an das Pelletswerk: Knoblinger, Ried im Innkreis