Mebor

Besäum- und Nachschnitttechnik …

Ein Artikel von Martina Nöstler (für holzkurier.com bearbeitet) | 22.10.2025 - 15:26

Mebor, Zelezniki/SI, entwickelt sich in rasantem Tempo zu einem Sägewerks-Komplettanbieter mit einer sehr umfassenden Produktpalette weiter. Dabei spielen auch Besäum- und Nachschnittmaschinen eine wesentliche Rolle. Diese werden selbstverständlich zudem in bestehende Sägewerkskonzepte integriert. Besonders dort, wo veraltete Maschinen ersetzt werden müssen, die nicht mehr dem Stand der Technik oder den gestiegenen Anforderungen entsprechen, betont Peter Maurer, Mebor-Vertreter für Österreich.

Umfassende Produktpalette

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Die neu entwickelte VRC 900 E zeigte Mebor erstmals auf der Ligna in Hannover. Sie ist mit Optimierung und Scanner für den mannlosen Betrieb geeignet © Mebor

Mebor bietet dabei für jede Anforderung die richtige Anlage an. Das beginnt beim einfachen, aber robusten Besäumer, wie dem VR 800 mit bis zu drei verfahrbaren Sägeköpfen und Lattenbuchse. In der mittleren Leistungsklasse bietet der Hersteller Maschinen des Typ VR 900, VR 900 S und VR 1300/VR 1300 S an, wobei das „S“ für die servohydraulische Verstellung der Sägeköpfe steht. Automatische Anlagen, die mit 3D-Scannern und einer eigens entwickelten Steuerung und Optimierung mannlos betrieben werden können, runden die Produktpalette nach oben ab.

Auf das Besäumen mit hohen Geschwindigkeiten sind die Produktreihen VRA mit zwei bis vier Kreissägen sowie FRC beziehungsweise FRA mit zwei Spanern sowie ein bis drei Kreissägen ausgelegt. Vollautomatische Einzugsysteme mit Vereinzelung, Zentrierung und Scannen sind hier Standard. Die Verstellung der Spaner- und Kreissägeköpfe erfolgt sehr schnell über bürstenlose Motoren.

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Wird bei Mebor im Haus auf Herz und Nieren geprüft: Entzerrer, 3D-Scanner und Optimierung mit Kettenbetteinzug vor der VR 1300 S © Mebor

„Die auf der Ligna 2025 erstmals ausgestellte, neu entwickelte und nun beim Kunden bereits im Einsatz befindliche Besäum- und Nachschnittsäge VCR 900 E mit Teleskopwellen zeigt eindrucksvoll die Innovationskraft von Mebor“, bekräftigt Maurer. Die Anlage ist für den fünfstieligen Einschnitt ausgelegt und stark motorisiert. Die Vorschübe liegen bei über 100 m/min. Im Nachschnitt lassen sich Model mit 150 mm Stärke schneiden. Nach jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Besäum- und Nachschnitttechnik hat Mebor alle Aspekte des Einschnittes berücksichtigt und die VCR-Maschine für die Zukunft konzipiert. Die wichtigsten Eigenschaften dieser neu entwickelten Maschine:

  • Die Maschine ist robust konstruiert. Der CNC-gefräste Maschinenrahmen für maximale Präzision und Zuverlässigkeit.
  • Sechs bewegliche Sägeblätter sorgen für maximale Flexibilität mit schneller Servopositionierung der Sägen.
  • Die Achsen sind innerhalb der Motoren angebracht. Der direkte Antrieb ermöglicht eine hohe Energieeffizienz ohne Leistungsverlust.
  • Der einstellbare Sägedurchmesser garantiert optimale Zahn- beziehungsweise Schnittstärken.
  • Die obere Position der Achse ermöglicht einen leichteren Zugang und Austausch der Sägeblätter.
  • Die Maschine ist mit Spanerköpfen, 3D-Scanner mit eigener Optimierung von Mebor, Kamera zur Erkennung der Holzqualität und automatischem Ein- und Auslauf erhältlich.
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Die universelle Besäum- und Nachschnittmaschine VR 900 hat Mebor überarbeitet und der Maschine ein neues Design verpasst © Mebor

Auf dem Nachschnittsektor bietet Mebor einfache, einwellige Maschinen für bis zu 160 mm Schnitthöhe sowie zweiwellige Maschinen für Durchlasshöhen bis 280 mm an. Automatische Einzugs-, Positionierungs- und Zentriersysteme inklusive Vermessung der Schnittware sind hier möglich.

„Mebor entwickelt, liefert und montiert neben den einzelnen Maschinen auch die komplette Mechanisierung und Automatisierung. Damit haben Kunden nur einen Ansprechpartner, was die Umsetzung von auch komplexeren Projekten wesentlich erleichtert“, verdeutlicht Maurer.