„Das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht, Steuerstundungen und weitere staatliche Coronahilfen haben die befürchtete Pandemie-Pleitewelle bis jetzt verhindert. Ein gewisser Nachholeffekt zeigte sich zu Jahresende 2021 dennoch: Im 4. Quartal 2021 lag die Zahl der Insolvenzen mit 1206 um 1,3% über dem Vorkrisenniveau des 4. Quartals 2019 und mehr als doppelt so hoch wie im 4. Quartal 2020“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.
Die meisten Insolvenzen im 4. Quartal 2021 gab es bei den Finanzdienstleistungen/sonstigen Dienstleistungen (251), gefolgt von der Sparte Bau (226). Damit legten die Bau-Insolvenzen gegenüber dem Vorjahresquartal um 84% und, verglichen mit demselben Zeitraum 2019, um 10% zu.