Homag

Ergebnisverbesserung trotz anhaltender Marktschwäche

Ein Artikel von Martina Nöstler (für holzkurier.com bearbeitet) | 13.11.2025 - 13:38

Der Auftragseingang der Homag Group hat sich in den ersten neun Monaten um 9% auf 939 Mio. € (Vorjahr: 1,03 Mrd. €) verringert. „Zum ohnehin verhaltenen Marktumfeld im Möbelsektor kam die Verunsicherung infolge der handelspolitischen Turbulenzen hinzu. Vor diesem Hintergrund wurden Investitionsprojekte von Kunden aus der Möbelindustrie vermehrt verschoben“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt. „Bei den Produktionsanlagen für den Holzhausbau setzte sich der Aufwärtstrend hingegen fort. Nach verhaltenen Jahren während der Baukrise kommen hier wieder vermehrt kleinere und größere Projekte zur Vergabe.“

Der Umsatz verringerte sich in den ersten drei Quartalen leicht auf knapp 1,03 Mrd. € (Vorjahr: 1,06 Mrd. €). Trotzdem konnte Homag das EBIT vor Sondereffekten um 53% auf 53,6 Mio. € (Vorjahr: 35 Mio. €) verbessern. Diese positive Ergebnisentwicklung ist in erster Linie auf Kostensenkungen aufgrund der durchgeführten Personalmaßnahmen zurückzuführen. Positiv wirkte sich auch das leicht gewachsene Servicegeschäft aus.

„Wir haben unsere Ergebnisresilienz deutlich gesteigert und können die Folgen der Marktschwäche dadurch wesentlich besser kompensieren. Homag ist robuster geworden und verfügt über gute Voraussetzungen, um bei einem Anziehen der Nachfrage wieder profitabel zu wachsen“, meint Schmitt. Die Mitarbeiteranzahl hat sich zum 30. September auf 6.579 (30.09.2024: 6.875) reduziert.