Schweighofer kooperiert mit rumänischen Behörden

Ein Artikel von Martina Nöstler (für Timber-Online bearbeitet) | 15.03.2017 - 08:06

Die Holzindustrie Schweighofer verfügt über einen Maßnahmenplan zur Sicherung einer nachhaltigen Holzindustrie in Rumänien (s. Link unten). In diesem Zusammenhang arbeitet man eng mit den relevanten Behörden zusammen, speziell bei möglichen Unregelmäßigkeiten bei Holzlieferungen. Dieses Prinzip kam etwa Ende Februar 2017 zur Anwendung, als ein Compliance Team der Holzindustrie Schweighofer bei Dokumenten einer Lieferung von einem Holzsammelplatz auf offene Fragen stieß, die unbeantwortet blieben. Man nahm Kontakt zu den Behörden auf und übergab den Fall der zuständigen Polizei, informiert man in einer Pressemitteilung.

Im Sinne des Maßnahmenplans nimmt die Holzindustrie Schweighofer jeden Hinweis über mögliche Unregelmäßigkeiten bei Lieferungen ernst. Das Unternehmen folge einer Zero-Tolerance Policy: Lieferanten, die den Einkaufsbedingungen nicht entsprechen, werden aus der Lieferkette ausgeschlossen. Bis Ende 2016 schloss die Holzindustrie Schweighofer 79 Lieferanten aus diesen Gründen aus.

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