HOLZWURM / BILANZANALYSE 2024

2024 rot! Wird 2025 besser? Kaum! Und 2026?

Ein Artikel von Gerd Ebner | 26.11.2025 - 10:23

Bleibt das Prinzip der Hoffnung für 2026! Was spricht für schwarze Zahlen im kommenden Jahr? Wenn die Produktion weiterhin diszipliniert erfolgt, könnten sich in Europa Chancen ergeben. Der deutsche Markt hat in diesem Jahr bereits besser abgeschnitten als erwartet und wird es auch 2026 tun. Italien bleibt zudem ein verlässlicher Käufer. Im globalen Handel wurden die Karten unter der Präsidentschaft von Donald Trump neu gemischt. Dabei haben die europäischen Länder weniger Nachteile erlitten als der globale Marktführer Kanada.

In Zeiten rasanter Veränderungen ist es entscheidend, schnell reagieren zu können. Diese Fähigkeit attestiert die Analyse allen sechs untersuchten Holzindustrien.

Die Versorgungslage wird auch 2026 eine große Herausforderung darstellen, sowohl in Bezug auf die Menge als auch die Preisgestaltung. Der Zugang zu ausreichend und erschwinglichen Rohstoffen wird weiterhin von entscheidender Bedeutung sein.

Prinzip Hoffnung II: Das mögliche Ende des Krieges in der Ukraine könnte ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Ukraine in Holz wiederaufgebaut werden muss.

Der Holzkurier analysiert seit vierzehn Jahren die Bilanzen der ausgewählten österreichischen Holzindustrien. Hier geht's zur Bilanzanalyse 2024: Weiter unter Wasser

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