Ertragslage und Umsatzentwicklung:
- Konzernumsatz stieg auf 807,9 Mio. €, moderate +3 % gegenüber dem Vorjahr (788,3 Mio. €).
- Jahresergebnis nach Steuern ist mit –18,5 Mio. € noch negativ, zeigt aber eine deutliche Verbesserung (2023: –45,1 Mio. €).
- EBIT-Marge ist weiterhin gering, da der Betriebserfolg (–10,7 Mio. €) im Minus liegt und hohe Abschreibungen sowie Material- und Personalkosten das Ergebnis beeinflussen.
Vermögens- und Finanzlage:
- Die Bilanzsumme betrug 2024 710 Mio. €.
- Eigenkapital 2024: 415,3 Mio. €. Die Eigenkapitalquote ist mit 56 % sehr solide.
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen bei 117,5 Mio. €, wobei der Großteil kurzfristig fällig ist und die Fremdkapitalquote moderat bleibt.
- Rückstellungen sind mit 72,6 Mio. € gut dotiert und decken Personal-, Steuer- und Haftungsrisiken ab.
Cashflow und Investitionen:
- Investitionen betrugen 32,4 Mio. € (Vorjahr: 54,2 Mio. €), der Fokus lag auf Sachanlagen, Modernisierungen und Konsolidierung der Prozesse.
Stärken und Schwächen:
- Stärken: Solide Eigenkapitalquote, stabiler Cashflow, internationale Tochterunternehmen.
- Schwächen: Weiterhin negatives Ergebnis, anhaltender Margendruck, hohe Material- und Personalkosten; Herausforderungen bleiben insbesondere in der Renditeverbesserung.
Der Holzkurier analysiert seit vierzehn Jahren die Bilanzen der ausgewählten österreichischen Holzindustrien. Hier geht's zur Bilanzanalyse 2024: Weiter unter Wasser
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