Ertragslage und Umsatzentwicklung:
- Konzernumsatz stieg auf 521,3 Mio. € (2023: 503,8 Mio. €).
- Trotz Umsatzplus wurde ein Jahresverlust von 7,1 Mio. € erzielt (Vorjahr: +0,2 Mio. €).
Vermögens- und Finanzlage:
- Bilanzsumme: 570 Mio. € (Vorjahr: 494 Mio. €)
- Das Eigenkapital lag bei etwa 233 Mio. €. Eigenkapitalquote betrug 43,3 % (Vorjahr: 47,2 %). Zwar ist diese solide, sie ist aber deutlich zurückgegangen. Gründe für Rückgang: vor allem Beteiligungsänderungen und negatives Betriebsergebnis.
- Working Capital beläuft sich auf 36 Mio. €, was einen soliden Liquiditätspuffer darstellt.
- Finanzierung erfolgte stark über Banken: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 191 Mio. € auf 242 Mio. € gestiegen, davon sind 76 Mio. € kurzfristig fällig.
Cashflow und Investitionen:
- Operativer Cashflow stieg leicht auf 36,7 Mio. € (Vorjahr: 34,0 Mio. €). Trotz des negativen Ergebnisses generierte man ausreichend Mittel aus der Geschäftstätigkeit.
- Investitionen wurden in Höhe von 2,6 Mio. € getätigt (deutlicher Rückgang zu 63,2 Mio. € im Vorjahr).
Stärken und Schwächen:
- Stärken: Solider Eigenkapitalanteil, stabiler operativer Cashflow, Internationalisierung der Aktivitäten.
- Schwächen: Margenschwäche (EBITDA und EBIT), Ergebnisrückgang und herausforderndes Marktumfeld, hohe Fremdkapitalquote.
Der Holzkurier analysiert seit vierzehn Jahren die Bilanzen der ausgewählten österreichischen Holzindustrien. Hier geht's zur Bilanzanalyse 2024: Weiter unter Wasser
- 2024 rot! Wird 2025 besser? Kaum! Und 2026?
- Umsätze der großen Österreicher
- In Summe erneut negativ (kumulierte Kennzahlen der sechs Holzindustrien)
- Stichpunkte zur Bilanz 2024 der FMMS Holding (Mayr-Melnhof Holz)
- Stichpunkte zur Bilanz 2024 der Pfeifer Holding