BILANZANALYSE 2024  

Stichpunkte zur Bilanz 2024 der Hasslacher Holding

Ein Artikel von Gerd Ebner | 26.11.2025 - 10:19

Ertragslage und Umsatzentwicklung:

  • Konzernumsatz stieg auf 521,3 Mio. € (2023: 503,8 Mio. €).
  • Trotz Umsatzplus wurde ein Jahresverlust von 7,1 Mio. € erzielt (Vorjahr: +0,2 Mio. €).

Vermögens- und Finanzlage:

  • Bilanzsumme: 570 Mio. € (Vorjahr: 494 Mio. €)
  • Das Eigenkapital lag bei etwa 233 Mio. €. Eigenkapitalquote betrug 43,3 % (Vorjahr: 47,2 %). Zwar ist diese solide, sie ist aber deutlich zurückgegangen. Gründe für Rückgang: vor allem Beteiligungsänderungen und negatives Betriebsergebnis.
  • Working Capital beläuft sich auf 36 Mio. €, was einen soliden Liquiditätspuffer darstellt.
  • Finanzierung erfolgte stark über Banken: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 191 Mio. € auf 242 Mio. € gestiegen, davon sind 76 Mio. € kurzfristig fällig.

Cashflow und Investitionen:

  • Operativer Cashflow stieg leicht auf 36,7 Mio. € (Vorjahr: 34,0 Mio. €). Trotz des negativen Ergebnisses generierte man ausreichend Mittel aus der Geschäftstätigkeit.
  • Investitionen wurden in Höhe von 2,6 Mio. € getätigt (deutlicher Rückgang zu 63,2 Mio. € im Vorjahr).

Stärken und Schwächen:

  • Stärken: Solider Eigenkapitalanteil, stabiler operativer Cashflow, Internationalisierung der Aktivitäten.
  • Schwächen: Margenschwäche (EBITDA und EBIT), Ergebnisrückgang und herausforderndes Marktumfeld, hohe Fremdkapitalquote.

Der Holzkurier analysiert seit vierzehn Jahren die Bilanzen der ausgewählten österreichischen Holzindustrien. Hier geht's zur Bilanzanalyse 2024: Weiter unter Wasser

Mehr zum Thema: