Ertragslage und Umsatzentwicklung:
- Der Konzernumsatz stieg von 832,6 Mio. € auf 923,9 Mio. € (+11 %).
- Trotz Umsatzwachstum ergab sich ein Jahresfehlbetrag von 54,9 Mio. € (2023: –116,4 Mio. €).
- Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei –35,8 Mio. €, was einer Umsatzrentabilität (ROS) von –3,9 % entspricht. Die EBIT-Marge bleibt damit deutlich negativ und signalisiert anhaltenden Margendruck.
Vermögens- und Finanzlage:
- Bilanzsumme 2024: 820 Mio. €, 2023: 850 Mio. €.
- Eigenkapital liegt bei 344,5 Mio. €, die Eigenkapitalquote sank auf 42,7 % (gegenüber 48,3 % 2023).
- Die Nettoverschuldung ist auf 303,6 Mio. € gestiegen, der Nettoverschuldungsgrad (Gearing) liegt bei 86,8 % und zeigt eine hohe Fremdfinanzierung.
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 204 Mio. €, davon sind 25,6 Mio. € kurzfristig fällig.
Cashflow und Investitionen:
- Der operative Cashflow war mit 159 Mio. € trotz des negativen Ergebnisses sehr stark, was auf solide operative Zahlungsflüsse hinweist.
- Investitionen betrugen 124,7 Mio. € (Vorjahr: 156 Mio. €), mit Fokus auf Maschinen, Anlagen und Neubau von Sägewerken.
- Der Finanzierungs-Cashflow war mit rund –106,7 Mio. € negativ. Die Gründe sind vermutlich die Rückzahlung von Verbindlichkeiten/Zinszahlungen.
Stärken und Schwächen:
- Stärken: Umsatzwachstum, starker operativer Cashflow, solide Eigenkapitalquote, umfangreiche Investitionen in Zukunftstechnologien.
- Schwächen: weiterhin negative Ertragslage, hoher Fremdfinanzierungsgrad, Margendruck, Herausforderungen im Rohstoff- und Absatzmarkt.
Der Holzkurier analysiert seit vierzehn Jahren die Bilanzen der ausgewählten österreichischen Holzindustrien. Hier geht's zur Bilanzanalyse 2024: Weiter unter Wasser
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